Schmitz Klavierunterricht
Klavierunterricht in Osnabrück

Musiktheorie

Unsere Klaviertastatur besteht aus weißen und schwarzen Tasten. Die schwarzen Tasten sind in Zweier- und Dreiergruppen aufgeteilt. Diese Aufteilung der schwarzen Tasten dient uns zur Orientierung auf der Klaviatur, denn die weiße Taste links von jeder Zweiergruppe heißt immer c.


Die Notennamen kann man sich leicht merken! Es gibt nur 7 verschiedene Notennamen, die nach dem Buchstaben des Alphabets benannt sind (a, b, c, d , e, f, g). In Deutschland wird der Ton "b" allerdings als "h" benannt, also heißt die Tonfolge bei uns: a, h, c, d, e, f, g.  Diese 7 Töne nennt man Haupt- oder Stammtöne.


Wenn man auf dem Klavier eine Tonreihe von einer c Note beginnend auf- oder abwärts bis zu einer nächsten c Note spielt, hat man insgesamt 8 Töne gespielt. Einen Tonumfang von 8 Tönen bezeichnet man in der Musik als Oktave. Der Wortanfang "Okt" bedeutet 8 und wird auch in anderen Zusammenhängen verwendet. So tragen Fische mit 8 Armen den Namen Oktopuss und in der Chemie besagt die Oktettregel, dass sich 8 Atome eine äußere Hülle eines Atoms teilen (beim sogenannten Schalenmodell).


Da es nur 7 verschiedene Töne gibt, die auf dem Klavier den weißen Tasten zugeordnet werden und ein Umfang von 8 Tönen immer als "Oktave" bezeichnet wird, ist es sinnvoll, die Tastatur auf dem Klavier in mehreren Bereiche einzuteilen, die jeweils 8 Tasten (also 1 Oktave) umfassen. Man orientiert sich am besten nach den c Tasten, da diese besonders leicht zu finden sind. Von diesen Oktav-Abschnitten (c bis c) gibt es auf dem Klavier üblicherweise 7 Tasten-Abschnitte. 


Die Töne in den verschiedenen Tastenbereichen klingen unterschiedlich hoch. Je nachdem, ob auf dem Klavier in den tiefer klingenden Tastenbereichen oder in den höher klingenden Tastenbereichen gespielt wird, bekommen die Oktav-Abschnitte auf der Tastatur zusätzliche Namen. Spielt auf den linken (tiefer klingenden) Seite der Klaviatur, bezeichnet man die Tastenbereiche als "kleine" oder "große" Oktave. Spielt man mehr auf der rechten (höher klingenden) Seite der Klaviatur, bezeichnet man die Tastenbereiche dort als "eingestrichene", "zwei-gestrichene" oder "drei-gestrichene" Oktave.


Zu Beginn des Klavierunterrichts spielt man auf den Tasten in der Mitte des Klaviers. Dort heißen die Tasten für die rechte Hand "c1, d1, e1, f1, g1, a1, h1 und c2". Die Tasten für die linke Hand heißen "kleines c, kleines d, kleines e, kleines f, kleines g, kleines a, kleines h und c1"




Die Notation




Die Notation

Um die verschiedenen Töne als Noten aufzuschreiben (Notation), benötigen wir ein Notenliniensystem. Es besteht aus 5 Linien und einem Notenschlüssel. Der Notenschlüssel steht zu Beginn von jeder neuen Notenzeile. Mit dem Notenschlüssel wird die Bedeutung der Noten bestimmt. Vereinfacht kann man sagen, der Notenschlüssel entschlüsselt die Notennamen. Denn ohne den Notenschlüssel sind Noten nur bedeutungslose Punkte auf einem Notenblatt. Erst der Notenschlüssel verrät uns, wie die  Noten gelesen werden sollen.




Der Violinschlüssel




Der Violinschlüssel

In der Klaviermusik ist der sogenannte Violinschlüssel oder G-Schlüssel zum Lesen der Noten von Bedeutung. Er entschlüsselt die Noten für die rechte Hand. Dabei umkreist er die 2. Linie von unten und legt fest, dass der Notenkopf auf dieser Linie den Namen "g" bekommt. 



Der Bassschlüssel



Der Bassschlüssel

Ein weitere wichtiger Notenschlüssel beim Klavierspiel ist der Bassschlüssel oder F-Schlüssel. Er entschlüsselt die Noten für die linke Hand, indem er die 2. Linie von oben (von unten gezählt die Linie 4) im Notenliniensystem markiert. Er legt fest, dass der Notenkopf auf dieser Linie den Namen "f" bekommt.



Das Metronom



Das Metronom

Viele Musiker üben das gleichmäßige Klavierspielen mit Hilfe eines Metronom, ein Gerät, dass in gleichmäßigen Abständen Klickgeräusche erzeugt. Das geschieht bei mechanischen Geräten durch ein schweingendes Pendel. Bei elektronischen Geräten wird der Abstand der Klickgeräusche vom Metronom berechnet.


Der Zeitraum zwischen den Klickgeräusche stellt die Länge Schlages dar. Es ist wichtig zu verstehen, dass das Metronom dazu benutzt wird, Zeit zu messen. In der Musik gibt es keine Sekunden oder Minuten oder Stunden. Stattdessen messen wir Zeit in Schlägen. Dabei teilt das Metronom den Zeitraum einer Minute in viele kleine Zeitabschnitte ein.  Ja nach eingestellter Geschwindigkeit des Metronoms dauern die Schläge länger oder kürzer. 


Die Anzahl der Schläge (Zeitabschnitte) pro Minute stellen wir einfach ein, indem wir auf dem Display (bei elektronischen Geräten) oder der Geschwindigkeit-Skala (bei mechanischen Geräten) den gewünschten Wert auswählen. Der Wert 60 bedeutet zum Beispiel, dass das Metronom den Zeitraum von einer Minute in 60 kleinere Zeitabschnitte (Schläge) einteilt. Wenn dann 60 Klickgeräusche zu hören sind, ist eine Minute vergangen. Ein Schlag hat dann die Dauer von 1 Sekunde.




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